2006-04-27

Kanadische Musiker gegen Musikindustrie: Nicht in unserem Namen!

Wie heise.de berichtet, haben sich mehrere bekannte kanadische Musiker zur Canadian Music Creators Coalition zusammengeschlossen. In ihrer Grundsatzerklärung stellen sie sich gegen die Musikindustrie und deren Klagewell gegen private Musiktauscher.

Zitat von heise:
"Klagen gegen unsere Fans sind kontraproduktiv und überzogen. Wir wollen unsere Fans nicht verklagen", lautet die klare Ansage gegen die Prozesskampagnen der Musikindustrie. Fans, die Musik tauschten, seien keine Piraten. Es sei schwer möglich, den Fans gleichzeitig zu sagen, "Wir sehen uns vor Gericht" und "Wir sehen uns im Herbst in der Massey Hall". Die Prozesse seien die eigentliche Bedrohung für die Künstler, nicht der Tausch von Musik.
Hoffen wir, dass dieses Beispiel Schule macht und sich auch in anderen Ländern Musiker öffentlich gegen das Vorgehen der Musikindustrie stellen. Dann kommen vielleicht auch mal die Politiker ins Nachdenken und stellen einen fairen Ausgleich zwischen den Interessen aller Beteiligten wieder her.

2006-04-03

Piratenpartei in Schweden gegründet

Golem berichtet, dass in Schweden eine Piratenpartei gegründet wurde. Hinter dem scherzhaften Namen stecken ernsthafte Ziele: Das Urheberrecht soll auf kommerzielle Aspekte beschränkt werden, die Kriminalisierung großer Teile der Bevölkerung soll endlich aufhören. Weiterhin soll die zunehmende Überwachung der Bevölkerung beendet werden.

Ich hoffe, dass sie das Ziel erreichen, in's schwedische Parlament einzuziehen. Ich jedenfalls würde die Partei sofort wählen, wenn es sie auch in Deutschland geben würde.