Kanadische Musiker gegen Musikindustrie: Nicht in unserem Namen!
Wie heise.de berichtet, haben sich mehrere bekannte kanadische Musiker zur Canadian Music Creators Coalition zusammengeschlossen. In ihrer Grundsatzerklärung stellen sie sich gegen die Musikindustrie und deren Klagewell gegen private Musiktauscher.
Zitat von heise:
"Klagen gegen unsere Fans sind kontraproduktiv und überzogen. Wir wollen unsere Fans nicht verklagen", lautet die klare Ansage gegen die Prozesskampagnen der Musikindustrie. Fans, die Musik tauschten, seien keine Piraten. Es sei schwer möglich, den Fans gleichzeitig zu sagen, "Wir sehen uns vor Gericht" und "Wir sehen uns im Herbst in der Massey Hall". Die Prozesse seien die eigentliche Bedrohung für die Künstler, nicht der Tausch von Musik.Hoffen wir, dass dieses Beispiel Schule macht und sich auch in anderen Ländern Musiker öffentlich gegen das Vorgehen der Musikindustrie stellen. Dann kommen vielleicht auch mal die Politiker ins Nachdenken und stellen einen fairen Ausgleich zwischen den Interessen aller Beteiligten wieder her.
